Mich kennen

Blogger Tien

Hallo ich bin Tien eine ambitionierte Bloggerin aus Berlin. „Willkommen in der Plastikhölle“: Damit möchte ich meinen Beitrag beginnen! Eigentlich trifft es in dieser Form auf den Alltag fast aller Menschen zu. Einzig wenige Ausnahmen gibt es beispielsweise in den Weiten Sibiriens oder in den Wäldern rund um den Yukon.

Wie so ein ganz gewöhnlicher Tag im Leben von Kunststoff bestimmt wird, die Frage habe ich mir gestellt und mal alles aus meinem Alltag zusammengefasst.

Jeden Tag komm ich mit Dutzenden, wenn nicht Tausenden von kunterbunten Kunststoffen und deren Polymeren Verbindungen in Berührung. Wenn ich meinen täglichen Ablauf so betrachte, ist das fern vom Paradies auf Erden!

Morgens aufstehen und die Zähne putzen ganz normal, oder? Mit meiner größtenteils aus Nylon bestehenden Zahnbürste geht’s los. Ich öffne meine Duschtür und wie sollte es anders sein, besteht diese eher aus Plexiglas, denn echtes Glas wird kaum noch verwendet.

Vorsichtig mach ich den ersten Schritt und setze einen Fuß in den vorgeformten Bereich meiner Kunststoffdusche. Warum vorsichtig, ich bin empfindlich und reagiere vor allem morgens eher gereizt, wenn etwas außer der Reihe läuft.

Zurück zum Thema. Im Duschbereich habe ich mir einen schicken Saugnapfhalter für meine Utensilien besorgt natürlich aus Plastik. Meine ausgewählten bevorzugten deutschen Pflegeprodukte sind bis auf eine Ausnahme, die in einer Glasflasche steckt, alle in Plastikbehältnissen abgefüllt. Zu guter Letzt sind natürlich auch Mikroplastikpartikel in den Produkten selbst enthalten.

Sobald ich meine heiße Dusche beendet hab versuche ich mein Duschvorleger beim Aussteigen zu erwischen, denn die Fließen sind mir zu kalt. Dieser besteht wie auch mein flauschiges Duschhandtuch zum großen Teil aus „kuscheligen“ Polymer und Rayonen. Da fällt mir ein die Badfliesen haben selbstverständlich auch einen gewissen Anteil an Polymer oder Plastik.

Schnell die Haare fönen die Zeit drängt, der Hand-Haartrockner besteht ebenso aus einer isolierten Plastik Ummantelung. Jetzt kommen wir zur vollendeten Schönheit, die weiblichen Reize sollen ja nicht zu kurz kommen. Schminken ist angesagt, natürlich stecken alle weiblichen Heimlichkeiten in synthetischen Kunststoffbehältern die jeweils mit einer geheimen Mischung synthetischer Materialien versehen worden.

Jetzt wird nach einem Blick in den Spiegel und auf die Uhr. im hübsch anzuschauenden Plastikgehäuse, ein Blick geworfen der hoffentlich noch reichlich Zeit für Kleiderschrank und Frühstück bereithält.

Ein paar schicke Kleider vom Kleiderbügel genommen und schon ist der nächste Kollege-Plaste am Start. Aber nicht nur der Bügel, die meiste Bekleidung enthält auf die eine oder andere Art Kunststoffe aus Polyester. Ob Unterwäsche, Rock, Shirts, Blusen, Söckchen oder Kochschürze Plastik regiert unser aller Leben. Ich freue mich über eure Meinungen.

Hi ich bin Tien und blogge gern über alltägliche Problem und aktuell über den Irrsinn der Plastikwelt. Von Saigon über Kairo und Zürich bis in die deutsche Hauptstadt > Plastik!

Auf geht’s zur nächsten Etappe, Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages etwa ohne Plastik?

Wenn es in die Küche geht, ist in neun von zehn Fällen mit Sicherheit beim Eintritt ein Bodenbelag mit Kunststoffbeschichtung vorhanden. Auf der noch am Abend vorher polierten Arbeitsplatte das Müsli aus der Plastik Packung zu recht mischen. Aber was ist eigentlich mit meiner Arbeitsplatte und Ihrer? Die meisten bezahlbaren Optionen besten aus Kondensationspolymer, dies wird als Formica bezeichnet. Marmor, Echtholz und Granit sind halt teurer als Kunststoffe. Unsere Töpfe, Pfannen und weiteres Küchenzubehör bestehen häufig aus Teflon und Co.

Zum Müsli gehört Milch, die steht bei mir im Kühlschrank, der Türöffner ist zumindest bei mir nur teilweise aus Plastik. Der übrige Teil verchromt, das nervt mich total, hier muss ich ständig polieren, um die hässlichen Fettfinger und Schlieren wegzubekommen. Hab ich den Milchbehälter in der Hand, so halte ich wieder einen kleinen Teil unserer Plastikwelt in den Händen.

Denn die Verpackung besteht ebenfalls aus Kunststoff! Im Glücksfall ist es ähnlich wie bei Thermobechern für den Kaffee unterwegs, eine äußerliche Papierverpackung mit einer dünnen Kunststoffbeschichtung, um die Flüssigkeit am Austritt zu hindern.

Und täglich grüßt Tante & Onkel Kunststoff

Bei einer kleinen Analyse des eigenen Kühlschranks fällt schnell auf, Chef der kleinen Lebensmittel Kühlanlage ist klar der Kunststoff. Der Großteil aller Verpackungen um die Lebensmittel, die ich jeden Tag esse, sowie die Behälter die zur Aufbewahrung von frischen aber auch verarbeiteten Lebensmitteln dienen, sind ebenfalls aus diversen Kunststoff. Ich bin etwas abgeschweift von meinem Müsli, denn ich schneide gern noch etwas Obst rein oder frische Beeren, die wiederum meistens in Plastik verpackt sind. Auch die Einlage in meiner Besteckschublade besteht, wie ihr Euch sicher denken könnt aus Plastik.

Und so geht es den im Grunde genommen den ganzen Tag weiter.

Das Smartphone, das gerade klingelt, während ich mein Müsli esse, weil ich mal wieder in meiner Welt voller Plastik versunken bin und mein Kollege vergeblich nach mir vor der Haustür Ausschau gehalten hat. Mal wieder zu spät, auch wenn mein Wecker aus Plastik pünktlich geklingelt hat.

Schnell an meinem Polymer Handtuch die Hände abgetrocknet und in meine „Turnies“, die ebenfalls aus Plastik sind. Aber, dieses Modell von einem bekannten deutschen Sportartikel Hersteller habe ich mir bewusst gekauft. Zum einem werden neben den drei Streifen auch alle anderen Teile des Sportschuhs aus Kunststoffen gefertigt, die aus dem Ozean gefischt worden und zum anderen sehen die Treter einfach mal so richtig geil aus. Damit setzte ich wenigstens ein kleines, wenn auch recht preisintensives Zeichen gegen die Verschmutzung unserer Meere.

Ich habe noch schnell meine Lunchbox in meinen Plastikrucksack gepackt und ab geht’s ins Auto. Klar hält mir kein Kavalier die Tür auf, aber das brauch ich nicht, den Kunststoffgriff kann Frau selber betätigen, denn mit Plastik kennen wir uns ja aus.

Ich checke nach einer kurzen Ansage vom frustrierten Fahrer, hat ja mal wieder auf mich warten müssen, meine Nachrichten. Tut mir ja Leid, aber die Zeit zum Morgen reicht mir halt nicht immer aus. Was soll ich machen? Etwa einen zweiten Radiowecker mit Plastikgehäuse kaufen.

Nun aber ab, mir ist erstmal etwas frisch, so drehe ich am Kunststoff Regler erstmal die Temperatur für den Autositz nach oben. So ein beheizter Autositz ist schon was Feines. Ob hier auch Plastik drin steckt? Na klar, aber dazu ein anderes Mal mehr. Ich checke fix meine Mails, mein schickes Handy aus einer chinesischen Ideenschmiede oder doch Plastikschmiede, zeigt mir alles an. Mehr davon? Dann bitte deine Meinung hinterlassen.

Hi, ich bin´s mal wieder der Plastik-Schocker aus dem Netz und möchte den Beitrag über einen mittlerweile typisch deutschen Tag rund um und mit der Plastik fortführen.

Im Büro angekommen wartet schon die ein oder andere Kunststoff Zugabe auf mich.

Der Computer, an dem ich sitze und meine E-Mails abrufe und der Telefonhörer und alle anderen elektrischen Komponenten, in denen Plastik untergebracht ist. Von der Verteilerdose über Arbeitsplätze, Kaffeebecher und Kaffeekapseln bis zum Lichtschalter und portionierter Kaffeesahne, bei mir auf Arbeit reagiert, noch vor dem Chef, die Plastik.

Den ganzen Tag im Büro sitzen ist nicht gerade vorteilhaft für eine sexy Figur, für die ich leidenschaftlich arbeite. Ich rackere mir auf Plastikfahrrädern und Plastik Yoga Matten regelrecht den Arsch ab, um in Form zu bleiben. Als Frau will ich natürlich auch im Fitnessstudio eine gute Figur machen und erst recht beim Joggen durch den öffentlichen Park. So ein Baumwoll T-Shirt entspricht heutzutage nicht mehr den ästhetischen Vorstellungen von jedermann. Durchgeschwitzt mit Schweißflecken, wer will das schon.

Für den Traumbody gibt es also das richtige Outfit aus dem richtigen Material. Wie jede Kunststoffverbindung hat auch mein neues Sportdress eine coole Bezeichnung. Ab sofort trainiere in Gore-tex, bei der ganzen Plastik jeden Tag kann ich auch beim Sport nicht mehr darauf verzichten.

Die ultra dünne Kunststoffschicht besteht aus Milliarden von winzigen Poren, so dass Wasserdampf (d.h. mein Schweiß) durch gelassen wird, ohne den Durchgang von flüssigem Wasser zu ermöglichen. Schon interessant, wenn man sich damit beschäftigt, was unsere Tüftler so alles aus Kunststoff mittlerweile herstellen können. Auch im Weltraum auf der ISS gibt es sicher reichlich Plastik.

Nach dem Fitnessclub und einer ausgiebigen Dusche schaue ich auf mein Smartphone, das steckt in einer elegant verzierten Polymer Schutzhülle. Da hat doch tatsächlich mein Freund für heut Abend abgesagt und kommt mich nicht abholen. Da gibt’s nur eins, ab in die Tram und nach Hause. Wie es sich in einer mit Plastik überzogenen Welt gehört, ist der Fahrkarten Automat mit feinsten Kunststoffen ausgestattet, die mich über ein Hightech Touchscreen am Ende mit einer Fahrkarte aus kaminierten Plastik belohnen. Dabei habe ich zu Hause eine Monatskarte, nur dank meines Freunds, der mich schön hat sitzen lassen, liegt die Plastik-ID in meiner Plastikschale für alles wichtige im Korridor.

Nichtsdestotrotz geht es nun endlich Heimwärts, die Straßenbahn ist selbstverstäbdlich randvoll, aber ich erwische noch gerade einen Haltegriff aus Plastik, das es mich nicht beim Bremsen und Beschleunigen umhaut und ich mich auf dem staubigen Kunststoffboden herumsielen muss.

Mein gemütliches Heim bietet mir nun reichlich Vergnügen zum Entspannen. Schnell noch eine Blue Ray Disk abspielen, die am Ende auch nur eine dünne, mit Metall beschichtete Kunststoffscheibe ist.

Nach dem Zähneputzen fall ich total erschöpft in mein kuschliges Kissen mit flauschiger Zudecke. Hier muss ich sagen, synthetische Polymere von Kopf bis Fuß, denn sowohl Kissen als auch Laken haben es auf dem Etikett stehen. Bleib abzuwarten was mir demnächst noch so auffällt. Ich bleibe am Ball und halte Euch am laufenden. Wem jetzt das Herz aufgehen sollte, bitte ein Feedback hinterlassen. 🙂 Viele Grüße